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Alt 24.12.2008, 05:54
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Premiere vereinbart langfristige Finanzierungsstruktur

Premiere, das Bankenkonsortium und News Corp haben sich auf eine neue, langfristige Finanzierungsstruktur geeinigt, um den Kapitalbedarf von Premiere zu sichern. Die Struktur soll Premiere die Umsetzung des neuen Businessplans ermöglichen, der auf Grundlage einer strategischen Neuausrichtung des Unternehmens erstellt wurde. Um die Zukunft des Unternehmens und eine nachhaltige Profitabilität zu sichern, sieht der Businessplan als Hauptziele die Steigerung der Anzahl der Abonnenten mit Laufzeitverträgen und die Erhöhung des Umsatzes pro Kunde vor.

Mark Williams, Vorstandsvorsitzender der Premiere AG: „Die mit News Corp und unserem Bankenkonsortium vereinbarte Finanzierungsstruktur ist die Voraussetzung für den Fortbestand von Premiere. Auf Grundlage der Refinanzierung werden wir in das Programmangebot, kundenfreundliche Technologien sowie Marketing und Kundenservice investieren, um das Angebot auszubauen und neue Kunden zu gewinnen.“

Die neue Finanzierungsstruktur sieht vor, die bestehenden Kreditlinien durch neue, langfristige Kreditzusagen in Höhe von 525 Mio. EUR zu ersetzen – unter der Voraussetzung, dass Premiere durch zwei Kapitalerhöhungen neues Eigenkapital in Höhe von insgesamt 450 Mio. EUR zugeführt wird.

Die erste Kapitalerhöhung, die als Bezugsrechtsemission platziert wird, soll den kurzfristigen Finanzierungsbedarf von Premiere abdecken. Sie umfasst die Ausgabe von bis zu rund 10,2 Mio. neuen Aktien aus dem genehmigten Kapital, wodurch Premiere mindestens 25 Mio. EUR zufließen. News Corp hat zugesichert, so viele Aktien zu einem Mindestpreis von 3,19 EUR zu übernehmen, dass der Bruttoerlös aus der Kapitalerhöhung nicht unter 25 Mio. EUR liegt und gleichzeitig der Anteil von News Corp an Premiere nach der Kapitalerhöhung nicht mehr als 29,9 Prozent beträgt. Das Bankenkonsortium hat zusätzlich ein kurzfristiges Darlehen im Januar 2009 in Höhe von 25 Mio. EUR zugesagt. Sollten die Erlöse aus der ersten Kapitalerhöhung 25 Mio. EUR übersteigen, reduziert sich das Bankendarlehen um diese Differenz. Diese beiden Finanzierungsmaßnahmen in Summe von 50 Mio. EUR sollen den kurzfristigen Kapitalbedarf bis zum Abschluss der zweiten Kapitalerhöhung decken.

Die zweite Kapitalerhöhung ist ebenfalls als Bezugsrechtsemission geplant. Das Volumen soll so ausgestaltet werden, dass Premiere aus beiden Kapitalerhöhungen insgesamt 450 Mio. EUR neues Eigenkapital zufließen würde. News Corp hat auch für die zweite Kapitalerhöhung ihre Unterstützung durch Abgabe einer Festbezugserklärung und einer Übernahmegarantie zugesichert („Backstop“). Die Unterstützung der News Corp ist an bestimmte Bedingungen geknüpft. Die beiden wichtigsten sind die Verfügbarkeit der neuen Kreditlinien von den Banken und eine Befreiung durch die BaFin von der Verpflichtung der Abgabe eines Pflichtangebots an die übrigen Aktionäre für den Fall, dass News Corp im Rahmen der zweiten Kapitalerhöhung einen 30-Prozentanteil erreicht oder überschreitet. Darüber hinaus hängt die Zusicherung von News Corp davon ab, dass keine wesentlichen nachteiligen Veränderungen für das Geschäft von Premiere eintreten und der Bezugspreis einen Euro, den gesetzlichen Mindestpreis oder einen höheren Betrag, den Premiere und News Corp im Vorfeld der zweiten Kapitalerhöhung vereinbaren, beträgt. Premiere beabsichtigt im 1. Quartal 2009 eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen, um die Aktionäre über die notwendigen Beschlüsse zur Durchführung der zweiten Kapitalerhöhung abstimmen zu lassen. News Corp wird der Kapitalerhöhung unter bestimmten Bedingungen zustimmen. Die Mittel aus der zweiten Kapitalerhöhung sollen Premiere im 2. Quartal 2009 zufließen.

Die neu verhandelten Kreditlinien in Höhe von 525 Mio. EUR setzen sich aus einem langfristigen Darlehen („Term Loan“) in Höhe von 275 Mio. EUR mit einer Laufzeit bis Dezember 2013 sowie einer Kreditlinie („Revolving Facility“) und einer Garantiekomponente in Höhe von insgesamt 250 Mio. EUR mit einer Laufzeit bis Juni 2013 zusammen.

Aufgrund der operativen Verluste und des negativen Cash-Flows hätte Premiere seine Kreditauflagen (Covenants) nicht einhalten können. In der Folge wurde eine Aussetzung der Überprüfung der Kreditauflagen seitens der Kreditgeber vereinbart. Ohne eine neue Finanzierungsstruktur hätte das Bankenkonsortium von Premiere nach Ablauf der Aussetzung der Kreditauflagen-Überprüfung die sofortige Zurückzahlung der bestehenden Verbindlichkeiten einfordern können. Dieser Fall könnte auch dann eintreten, wenn die neue Finanzierungsstruktur aufgrund einer Nichterfüllung der damit verknüpften Bedingungen nicht umgesetzt werden kann.

Eine unabhängige, international renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat die Sanierungsbedürftigkeit von Premiere bestätigt. Die Gesellschaft hat ferner den neuen Businessplan von Premiere bewertet und bestätigt, dass Premiere auf Grundlage der neuen Finanzierung sanierungsfähig ist.

Quelle

Geändert von Gerry (24.12.2008 um 06:10 Uhr).
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  #2  
Alt 24.12.2008, 06:07
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Premiere soll grundlegend umgebaut werden

Um nachhaltig und profitabel zu wachsen, soll das Geschäft von Premiere auf Grundlage des neuen Businessplans grundlegend umgebaut werden. Der Plan beinhaltet vier Kernelemente:

1. Premiere will in ein verbessertes Programmangebot investieren. Anzahl und Vielfalt der Sender sollen erhöht werden, auch das HDTV-Angebot soll ausgebaut werden.

2. Premiere will in kundenfreundliche Technologien zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und des Bedienungskomforts investieren. Eine stringentere Zuschauerführung und die Einführung bedienungsfreundlicher Festplattenreceiver sollen die Benutzerfreundlichkeit und damit die Zufriedenheit der Abonnenten erheblich steigern.

3. Premiere will eine klare und einfache Preis- und Angebotsstruktur einführen, in die alle Abonnenten überführt werden sollen. Die geplante neue Preis- und Angebotsstruktur basiert auf einem „Buy-Through“-Modell, bei dem alle Abonnenten zuerst Zugang zu einem breiten und attraktiven Angebot mit einer Vielzahl von Programmfarben und Sendern erhalten und darauf aufbauend Premium-Angebote wie Filme oder Sport abonnieren können. Die Migration der Abonnenten in die neue Struktur soll im Vergleich zum Status Quo Komplexität und Kosten deutlich senken und Premiere eine erheblich einfachere Kommunikation mit den Kunden ermöglichen.

4. Premiere will die Kundenzufriedenheit auf ein neues Niveau heben. Dazu soll die Komplexität bei Premiere insgesamt auf jeder Ebene reduziert werden und den Abonnenten ein reaktionsschneller und kompetenter Kundenservice zur Verfügung gestellt werden.

Um das Abo-Wachstum zu beschleunigen, soll neben diesen Maßnahmen die Schlagkraft in Marketing und Vertrieb deutlich erhöht werden – sowohl im Handelsvertrieb wie im Direktvertrieb.

Quelle
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  #3  
Alt 09.01.2009, 19:15
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Bezugspreis einer neuen Premiere Aktie beträgt 3,76 Euro

(ga) Der Münchner Pay-TV-Anbieter Premiere hat den Bezugspreis für eine neue Premiere Aktie auf 3,76 Euro festgelegt. Durch die Ausgabe von bis zu rund 10,2 Mio. neuen Aktien aus genehmigten Kapital sollen Premiere mindestens 25 Millionen Euro zufließen, teilte das Unternehmen am 8. Januar mit.
News Corp hat zugesichert, so viele Aktien zu übernehmen, dass der Bruttoerlös aus der Bezugsrechtsemission nicht unter 25 Millionen Euro liegt und gleichzeitig der Anteil von News Corp an Premiere nach der Kapitalerhöhung nicht mehr als 29,9 Prozent beträgt. Die Kapitalerhöhung ist Teil einer neuen Finanzierungsstruktur die Premiere, das Bankenkonsortium und News Corp am 23. Dezember 2008 vereinbart hatten.
Zusammen mit einem kurzfristigen Darlehen des Bankenkonsortiums fließen Premiere damit im Januar 50 Millionen Euro zu. Die Mittel sollen den kurzfristigen Kapitalbedarf bis zum Abschluss der zweiten Kapitalerhöhung decken, die im Rahmen der neuen Finanzierungsstruktur der Premiere AG vorgesehen ist. Diese ist im ersten Halbjahr 2009 geplant und soll Premiere bis zu 425 Millionen Euro in die Kassen spülen. Davor muss Premiere sich das Vorhaben noch von einer außerordentlichen Hauptversammlung genehmigen lassen. Diese solle bis Ende März stattfinden. Das Unternehmen hatte im Dezember "erhebliche" Investitionen ins Programm angekündigt. Der Bundesliga-Sender Premiere war zuletzt tief in die roten Zahlen gerutscht.
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  #4  
Alt 31.01.2009, 18:21
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Standard AW: Premiere soll wieder flott gemacht werden

Murdoch hat erreicht was er wollte.

Zitat:
Premiere AG: BaFin befreit News Corp von Abgabe eines Pflichtangebots

München, 31. Januar 2009. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 30. Januar 2009 News Adelaide Holdings B.V. sowie bestimmte mit ihr verbundene Unternehmen, einschließlich der News Corp (die „News Corp Unternehmen“) von der Verpflichtung zur Abgabe eines Pflichtangebots an die Premiere Aktionäre freigestellt, sollte der Anteil der News Corp Unternehmen an Premiere im Rahmen der geplanten zweiten Kapitalerhöhung 30 Prozent der Stimmrechte erreichen oder überschreiten.

Die geplante Kapitalerhöhung ist Teil einer neuen, langfristigen Finanzierungsstruktur, auf die sich Premiere, das Bankenkonsortium und News Corp am 22. Dezember 2008 geeinigt hatten. Die neue Finanzierungsstruktur sieht vor, die bestehenden Kreditlinien durch neue, langfristige Kreditzusagen in Höhe von 525 Mio. EUR zu ersetzen – unter der Voraussetzung, dass Premiere durch zwei von News Corp unterstützten Kapitalerhöhungen insgesamt 450 Mio. EUR zufließen. Premiere hat die erste Kapitalerhöhung mit einem Bruttoerlös von 38,44 Mio. EUR im Januar 2009 erfolgreich abgeschlossen.

Die Freistellung durch die BaFin ist eine wichtige Voraussetzung für die Unterstützung der neuen Finanzierungsstruktur durch News Corp. Die zweite geplante Kapitalerhöhung bedarf der Zustimmung der Aktionäre im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung, die am 26. Februar 2009 in München stattfindet.
Quelle:
http://www.info.premiere.de
__________________
Meine Abos:
SkyWelt/Extra + Film, Sky UK 6 Mix + Movies inkl. HDTV, MTV Unlimited, ORF HD
Premiere: von 06.Dezember 2002 bis 31.Juli 2008
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  #5  
Alt 09.02.2009, 18:03
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Murdoch will Premiere vollständig übernehmen

(ga) Der Medienkonzern News Corp will den Pay-TV-Veranstalter Premiere vollständig übernehmen. Er sei daran interessiert, seinen Anteil von 25,1 auf 100 Prozent aufzustocken, sagte Konzernchef Rupert Murdoch bei der Vorlage der Quartalszahlen in New York. Weitere Einzelheiten nannte er zunächst nicht.
News Corp hatte vor kurzem grünes Licht von der Börsenaufsicht BaFin erhalten, im Zuge einer Kapitalerhöhung seine Beteiligung an Premiere auf über 30 Prozent zu erhöhen, ohne dafür, wie sonst im Aktiengesetz vorgeschrieben, den übrigen Anteilseignern ein Pflichtangebot zur Übernahme ihrer Aktien unterbreiten zu müssen. Grund: Der schwer angeschlagene Pay-TV-Sender sei ein Sanierungsfall. Es lägen bestandsgefährdende Risiken vor, so die Finanzmarktaufsichtbehörde. Für Murdoch bedeutet dieser Schachzug, dass er seinen Anteil zu geringeren Kosten ausbauen kann, als dies im Zuge eines Pflichtangebots möglich gewesen wäre. Monatelangen Spekulationen über den Zukauf weiterer Aktien durch News Corp hatten den Premiere-Aktienkurs steigen lassen, was ein Pflichtangebot deutlich verteuert hätte.
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