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Alt 01.03.2005, 14:46
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Standard Viva: Nur noch 20 Mitarbeiter?

Zitat:
Zitat von WDR.de
Viva: Nur noch 20 Mitarbeiter?
Sendebetrieb erfolgt weiterhin aus Köln

Nach der Übernahme des Kölner Konkurrenten Viva greift der US-Musiksender MTV hart durch: Das Musikfernsehgeschäft wird zukünftig in Berlin konzentriert. Dabei gehen bei Viva offenbar 270 der 290 Viva-Arbeitsplätze verloren.
Catherine Mühlemann, MTV-Geschäftsführerin; Rechte: dpaBild vergrößern

MTV-Geschäftsführerin Catherine Mühlemann

120 feste Viva-Mitarbeiter werden entlassen, weitere 90 befristete Verträge werden nicht verlängert. Das teilte MTV-Geschäftsführerin Christine Mühlemann am Montag (28.02.05) mit. Von insgesamt 600 Mitarbeitern blieben rund 300 bis 350 am Rhein, in Berlin seien künftig 115 Festangestellte beschäftigt. MTV-Mutter Viacom habe die Mehrheit an Viva übernommen und strebe einen Beherrschungsvertrag an, der juristisch aber noch nicht unter Dach und Fach sei, sagte Mühlemann, die am Montag in den Viva-Vorstand berufen wurde. Das "Musikfernsehgeschäft" von Viva soll bei MTV in Berlin angesiedelt, das "Entertainment-Geschäft" soll mit der zu Viva gehörigen Firma Brainpool und dem zweiten Sender Viva plus in Köln konzentriert werden. Auch das neue "MTV Networks Europe Department für Business Development und Network Relation" unter Leitung des Viva-Gründers Dieter Gorny soll in Köln angesiedelt werden. Viva werde dort einzelne Formate produzieren. Der Sendebetrieb beider Kanäle erfolge weiterhin in Köln.
"Es ist so gekommen, wie wir befürchtet haben"

Aufgrund der Angaben von Viacom hat Viva-Betriebsrat Thomas Diekmann am Dienstag (01.03.05) errechnet, dass bei Viva nur 20 Mitarbeiter bleiben werden: "180 werden die Kündigung bekommen und 90 Verträge nicht verlängert. Viacom plant zwar, einige neu unterzubringen, doch aus Sicht von Viva werden sie entlassen." Für fünf der verbleibenden Mitarbeiter sehe es auch in der Zukunft schlecht aus. Die Chancen für die übrigen 15 Mitarbeiter, die bei Viva Plus arbeiten, sieht er "relativ gut, weil Viva Plus gute Zahlen schreibt".

Diekmann wirft Viacom vor, die Zahlen schöner darzustellen als sie sind, indem das Unternehmen die Mitarbeiterzahl der Firma Brainpool mit einrechne und von insgesamt 600 Viva-Mitarbeitern spreche. Die Brainpool-Mitarbeiter allerdings sind von den Maßnahmen nicht betroffen. "Es ist so gekommen, wie wir von Anfang an befürchtet haben", sagte Betriebsratsmitglied Georg Hermens zu wdr.de. "Der Betriebsrat wird nun versuchen, einen möglichst guten Interessenausgleich für die betroffenen Mitarbeiter auszuhandeln."
Musikförderung in NRW soll ausgebaut werden

MTV-Networks hat laut MTV-Geschäftsführerin Mühlemann der nordrhein-westfälischen Landesregierung zugesichert, die Musikförderung in NRW auszubauen, um den deutschen Nachwuchs mehr zu fördern. Diese Aktivitäten sollen in Verbindung mit einem weiter entwickelten Konzept für einen deutschen Musikpreis auf Basis des Comet erfolgen, hieß es. Das Land NRW hatte einen möglichen Umzug von Viva nach Berlin im Vorfeld kritisiert und gedroht, Viva die Sendelizenz zu entziehen, falls das Unternehmen vollständig nach Berlin umziehen sollte. Das Land NRW zog nach dem Kompromiss in der Standortfrage seine Drohung zurück.
Medienpolitische Niederlage oder Ausgangspunkt für neue Stellen?
Miriam Meckel, NRW-Staatssekretärin für Europa, Internationales und Medien; Rechte: dpaBild vergrößern

Medien-Staatssekretärin Miriam Meckel

Die CDU-Landtagsfraktion hat der Landesregierung vorgeworfen, in der Medienpolitik eine erneute Niederlage erlitten zu haben. "Der Verlust von einem Fünftel aller Arbeitsplätze bei Viva und Viva plus in Köln ist ein herber Rückschlag für den Medienstandort NRW", sagte der stellvertretende Vorsitzende und medienpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Lothar Hegemann, am Mittwoch. Nun bleibe abzuwarten, ob zumindest die übrigen Zusagen des Musiksenders eingehalten würden.

"Die Landesregierung sitzt nicht in der Unternehmensleitung von Viacom und ist deshalb auch nicht für deren Entscheidungen verantwortlich", sagte Miriam Meckel, NRW-Staatssekretärin für Europa, Internationales und Medien, zu wdr.de. Die CDU solle zur Kenntnis nehmen, dass ein großer Teil des Unternehmens in Köln bleibe, was zunächst nicht zu erwarten gewesen sei. Meckel betonte, ihr tue es um jeden einzelnen Mitarbeiter leid, der seine Arbeit verliere. "Allerdings muss sich Viacom zunächst ökonomisch wieder auf sichere Füsse stellen, sich restrukturieren und das Geschäft erneut ausbauen." Diese Neuausrichtung werde einen positiven Effekt haben: "Wir gehen davon aus, dass neue Arbeitsplätze in NRW entstehen werden."
Quelle: WDR
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