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DVB-T Das digitale terrestrische Fernsehen in Deutschland

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Alt 29.08.2008, 18:20
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Gerry Gerry ist offline
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Gerry wird schon bald berühmt werden
Standard Update: Bald mehr TV-Programme über Antenne im nördlichen Baden-Württemberg

Bald mehr TV-Programme über Antenne im nördlichen Baden-Württemberg

Digitales Antennenfernsehen DVB-T verbreitet ab 5.11. zwölf öffentlich-rechtliche Programme / Wegen Umbau ab September Empfangseinschränkungen möglich

Das Empfangsgebiet für das digitale Antennenfernsehen (DVB-T) in Baden-Württemberg wird größer: Am 5. November 2008 wird im nördlichen Baden-Württemberg mit weiten Teilen der Regionen Heilbronn-Franken, Mittlerer Oberrhein, Nordschwarzwald, und Ostwürttemberg das analoge terrestrische Fernsehen – also das Antennenfernsehen – auf die digitale Technik umgestellt. Dafür werden die Standorte Aalen und Pforzheim-Langenbrand umgerüstet, der Sender Waldenburg geht an einem neuen Standort in Betrieb. An den Sendern Heidelberg und Stuttgart werden Kanalwechsel durchgeführt, so dass teilweise neue Sendegruppen entstehen. Der neue digitale Standard DVB-T (Digital Video Broadcasting – Terrestrial) ermöglicht es, mehr Programme auszustrahlen – und dies in besserer Bildqualität. Für die Fernsehzuschauer in den genannten Gebieten heißt das: Nach Kauf eines DVB-T-Empfangsgerätes, einer so genannten Set-Top-Box, können sie ab 5. November über Zimmer- oder Hausantenne zwölf statt wie bisher drei öffentlich-rechtliche Fernsehprogramme empfangen: Das Erste, ZDF, die Dritten Programme SWR Fernsehen, hr-fernsehen, Bayerisches Fernsehen und WDR Fernsehen sowie Phoenix, ARTE, 3sat, EinsPlus, ZDFinfokanal und im zeitlichen Wechsel KI.KA und ZDFdokukanal. Die kommerziellen Sender beteiligen sich im Südwesten zur Zeit nicht an DVB-T und sind deshalb nicht in den Programmbouquets vertreten. Wer seine Fernsehprogramme bereits über Kabel- oder Satellit empfängt, ist von der Umstellung nicht betroffen. Auch für die Radiohörer ändert sich nichts.


Bei günstigen Bedingungen reicht zum Empfang der DVB-T-Signale neben der Set-Top-Box oftmals eine Zimmerantenne aus. Darüber hinaus bietet DVB-T den großen Vorteil, dass in den Kernbereichen der Versorgungsgebiete ein portabler und teilweise mobiler Empfang möglich ist. So können Fernsehprogramme auch mit tragbaren Fernsehgeräten, DVB-T-Karten oder -Sticks für Laptop/PC und seit kurzem auch auf Mobiltelefonen empfangen werden – zum Beispiel im Garten, im Schwimmbad oder unterwegs. Auch Kabel- und Satellitennutzer können für ihre Zweit- und Drittgeräte von dem neuen digital-terrestrischen System profitieren.


Wegen der Umbauarbeiten für den DVB-T-Betrieb muss am Sender Pforzheim-Langenbrand ab Anfang September 2008 die Strahlungsleistung vermindert werden. Während des Abbaus der alten Antennen und des Aufbaus der neuen DVB-T-Antennen wird über Ersatzantennen gesendet, die tiefer am Sendemast montiert sind. Durch diese Schwerpunktabsetzung und eine damit zusammenhängende Leistungsverminderung ist bis zum Umstellungstermin am 5. November teilweise mit Verschlechterungen des analogen Empfangs für die Programme ZDF und SWR Fernsehen zu rechnen.
Ab dem 5. November 2008 werden die Sender Aalen, Waldenburg und Pforzheim ausschließlich digitale Programmsignale verbreiten. Zeitgleich endet auch an den Grundnetzsendern Heubach, Langenburg, Bad Mergentheim, Eberbach (Mudau), Heilbronn (Weinsberg), Hornisgrinde und Feldberg (Schwarzwald) sowie an den derzeit noch betriebenen Füllsendern die analog-terrestrische Verbreitung. Für die Zuschauer heißt das: Wer im Versorgungsgebiet wohnt und die TV-Programme bisher über eine herkömmliche Dach- oder Zimmerantenne empfängt, benötigt ab dem 5. November zum TV-Empfang ein Zusatzgerät. Diese Set-Top-Box wird – wie ein Videorekorder – zwischen Antenne und herkömmlichem Fernseher angeschlossen und ist im Handel zu einem Preis ab etwa 50 Euro erhältlich. Ohne dieses Gerät bleibt der Bildschirm ab 5. November für „Antennengucker“ schwarz. Aufgrund der Topografie wird es einige Gebiete geben, in denen keine ausreichende digitale Versorgung mit DVB-T gewährleistet werden kann. Den betroffenen Zuschauern wird alternativ der Empfang über Satellitenanlage oder – sofern verfügbar – Kabelanschluss empfohlen.


Ebenfalls am 5. November 2008 kommt es an den bereits 2006 auf DVB-T umgestellten Sendern Heidelberg und Stuttgart zu Frequenzwechseln. Zuschauer in den Großräumen Stuttgart und Rhein-Neckar-Odenwald, die ihre TV-Programme über diese Sender empfangen, müssen deshalb ab 5. November ihre DVB-T-Empfänger über einen neuen Programmsuchlauf auf die neuen Frequenzen einstellen.


Der Südwestrundfunk (SWR) und das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) bieten einen umfassenden Informationsservice zum Start des digitalen Antennenfernsehens an: Zuschauer können sich im Internet unter www.ueberallfernsehen.de, unter www.swr.de/dvbt oder unter www.technik.zdf.de im Internet über den Stand der Umstellung im Südwesten informieren.



Unter www.ueberallfernsehen.de/empfangsprognose kann ab Ende September durch Angabe der Postleitzahl eine individuelle Empfangsprognose für den jeweiligen Wohnort abfragt werden.
Daneben sind montags bis freitags von 11 Uhr bis 16 Uhr Anfragen über die Hotline 01803-929800 (9 ct/min, Mobilfunkpreise eventuell abweichend) möglich. Auch im Videotext-Angebot des SWR Fernsehens ist auf Seite 391 sowie im ZDFtext auf Seite780 das Wichtigste nachzulesen. In den SWR-Hörfunkprogrammen und im SWR Fernsehen wird es begleitend Hintergrundberichte und Expertengespräche geben. Rechtzeitig vor dem Start wird in den betroffenen Kanälen eine Laufschrift eingeblendet. Kundenberatungen bieten auch der Elektrofachhandel und die Verbraucherverbände an.


Mit dem Start von DVB-T im nördlichen Baden-Württemberg ist die Umstellung auf das digitale Antennenfernsehen in Baden-Württemberg abgeschlossen. Am 12. November werden weitere Gebiete in westlichen Rheinland-Pfalz eine Versorgung mit DVB-T erhalten. Damit ist die großflächige Umstellung auf die digitale Terrestrik im Südwesten nach derzeitigem Planungsstand abgeschlossen. Dann werden mehr als 90 Prozent der Bevölkerung in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz über den Dachantennenempfang mit DVB-T versorgt sein. Bis Jahresende 2008 sollen nach den Plänen von ARD und ZDF etwa 90 Prozent der Haushalte in Deutschland über Dachantenne DVB-T empfangen können. Damit würde der von der Bundesregierung vorgegebene Endzeitpunkt für die Digitalisierung des Rundfunks im Jahr 2010 deutlich unterschritten.


Ausführliche Hintergrundinformationen zu DVB-T sowie begriffliche Erklärungen finden Sie im Internet unter www.ueberallfernsehen.de.



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  #2  
Alt 05.06.2009, 00:41
Bert Bert ist offline
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Bert befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard AW: Update: Bald mehr TV-Programme über Antenne im nördlichen Baden-Württemberg

am 30.06.2009 geht der DVB-T Füllsender in Bad Mergentheim in Betrieb

Quelle: SWR-Text
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MfG
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