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Alt 06.04.2008, 15:36
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Standard Warum es mit der Digitalisierung des Kabels nicht voran geht...

Liebe Community,

beim Umstieg vom analogen Fernsehen auf das neue Digital-Zeitalter werden leider immer wieder verschiedene Sachen durcheinander geworfen:

1.) Es gibt Firmen, die wollen Geld verdienen, indem sie Pay TV verkaufen.

2.) Es gibt Zuschauer, die wollen einfach nur Fernsehen gucken - und zwar möglichst ohne Pay-TV.

Die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung, nämlich mindestens 80% der Haushalte in Deutschland, will kein Pay-TV.

3.) Seit der Einführung des kommerziellen Fernsehens in Deutschland im Jahre 1984 hat sich ein duales Rundfunk-System entwickelt, das einerseits aus zwanzig öffentlich-rechtlichen TV-Sendern und mehr als 60 Radio-Sendern besteht und andererseits aus zwei grossen Konzernen und einigen kleineren Anbietern, die inzwischen durch die Verbreitung von (werbefinanziertem) Free-TV gutes Geld verdienen.

4.) Die Rundfunk- und Fernsehlandschaft in Deutschland ist vorbildlich - mit Ausnahme der Regelungen für Werbeunterbrechungen und Werbeeinblendungem bei den Privat-Sendern. (Hier besteht Handlungsbedarf.)

5.) In Deutschland haben wir die weltweit einmalige Situation, dass alle wichtigen Fernseh-Sender des dualen Rundfunksystems analog und unverschlüsselt über Satellit abstrahlen.

5.) Unter dem Deckmäntelchen der Digitalisierung, insbesondere mit Hinblick auf die sogenannte Digitalisierungs-Quote, wollen uns nun einzelne Firmen weis machen, dass wir dringend mehr Pay TV schauen müssten...

- obwohl wir das gar nicht wollen.

6.) Die Digitalisierungs-Quote liegt in Deutschland deswegen so niedrig, weil das analoge Angebot über Satellit - weltweit einmalig - eine hervorragende Programm-Auswahl liefert, die den meisten Fernseh-Zuschauern völlig ausreicht.

7.) Beim Umstieg auf Digital-TV gibt es im Marktsegment "Satelliten-Direktempfang" zwei Motoren:

A.) Einige Leute wollen Pay-TV gucken und steigen deshalb auf Digital um.

B.) Praktisch die ganze Erneuerung verschlissener und defekter Analog-Receiver erfolgt inzwischen durch digitale Geräte.

Dabei sind die Kunden, die zu (7B) gehören, gar nicht an den "Segnungen" der neuen Digital-Technik interessiert, sondern wollen einfach ihre bewährte analoge Fernseh-Landschaft wieder haben.

Mit Grosshandelspreisen um 20 Euro pro Stück (plus Mehrwertsteuer) sind digitale FTA-Receiver heute spottbillig. Deswegen steigen die Leute auf digital um: Weil die Receiver so billig sind.

8.) Im Kabel liegen die Dinge etwas anders: Für das analoge Kabel braucht man keine Receiver. Daher gibt es, wenn analoge Kabel-Empfangsgeräte kaputt gehen, auch keine Wanderbewegung zu DVB-C - weil alle neuen Fernseher nämlich automatisch (werkseitig) geeignet sind, das herkömmliche analoge Kabel-TV zu empfangen.

Man muss sich also nicht entscheiden, ob man einen (veralteten) Analog-Receiver oder eine neumodische digitale Zapping-Box kauft - man kauft einfach gar keinen Receiver und schaut weiter analoges Kabel-TV.

9.) Weiterhin gibt es im Kabel den allseits bekannten Kabel-Engpass, den es beim Satelliten-Fernsehen nicht gibt. Über Satellit ist die Kapazität nahezu unendlich - wobei wir allerdings den Amerikanern noch in einem wesentlichen Schritt nachfolgen müssen: Dort ist es üblich, dass verschiedene Pay-TV Anbieter unterschiedliche Orbitpositionen benutzen.

Zum Beispiel gibt es in Amerika HDTV-Premium-Pakete mit mehr als 30 HD- Sendern.

Sowas könnte man auch in Deutschland mühelos etablieren - allerdings bräuchte man dazu eine andere Orbitposition.

10.) Die Kabel-Firmen haben indessen nicht die Möglichkeit, wegen Überfüllung mal eben schnell auf eine andere Orbitposition auszuweichen.

11.) Im Markt-Segment "Satelliten-Direktempfang" gibt es keine sachlichen Gründe, warum man die analoge Plattform abschalten sollte - höchstens Kostengründe. Wenn man aber überlegt, was analoges Satelliten-Fernsehen kostet, welche Einsparmöglichkeiten noch zur Verfügung stehen und wie viel Geld in die Terrestrik fliesst, die nur ganz wenige Leute als Haupt-Empfangszweig nutzen, dann relativiert sich das Kosten-Argument erheblich.

12.) Haupt-Motivation für eine Digitalisierung des Kabels ist also - genau wie bei der Terrestrik - die fehlende Kapazität, das analoge System parallel zur neu aufkeimenden HDTV Technik zeitlich unbefristet beizubehalten.

13.) Man kann trotzdem unschwer erkennen, dass das Kabel heute schon verloren hat, weil völlig unklar ist, wie 100 HDTV-Programme zusammen mit 1000 SD-Programmen auf einem herkömmlichen Kupfer-Kabel übertragen werden sollen.

14.) Das Ziel einer Digitalisierung des Kabels müsste also sein, die bewährte und gute Analog-Plattform möglichst störungsfrei in die digitale Welt zu übertragen.

15.) Im Markt-Segment "Satelliten-Direktempfang" ist das bisher gelungen - mit dem Erfolg, dass schon über 50% der Leute freiwillig - ohne Zwang - auf Digital gewechselt haben.

16.) Haupt-Hindernis für den Umstieg auf DVB-C ist deshalb die von einzelnen Firmen aus egoistischen Gründen gewollte und äusserst zuschauerfeindliche Grundverschlüsselung des bisherigen (privaten) Free-TVs.

17.) Wir erinnern uns: ARD und ZDF haben mit aller Macht den Grundverschlüsselungsplänen von Kabel Deutschland und Unitymedia widersprochen und sind deshalb auch im Kabel - genau wie über Satellit - frei und unverschlüsselt zu empfangen.

18.) ARD und ZDF bemühen sich um eine gute Qualität ihrer digitalen Satelliten- und Kabel-Signale. Deshalb hat die ARD im Frühjahr 2008 einen "Qualitätstransponder" in Betrieb genommen. ARD und ZDF haben schon heute vorbildliche Video-Datenraten (und im Hörfunkbereich ist die Qualität per Satellit ohnehin absolut excellent).

19.) Wer als Kunde aus der Gruppe (7B) also auf ein billiges DVB-S Endgerät in der Preislage zwischen 24 und 99 Euro umsteigt, kriegt sofort einen gewissen Mehrwert geboten: Zusätzliche Programme wie Eins Festival oder ZDF Info. Damit kann man um 23 Uhr eine Nachrichtensendung gucken, ohne über einen Videorecorder zu verfügen. Billig und bequem.

20.) Mit ihren Verschlüsselungsplänen torpedieren die Kabelnetzbetreiber jede Chance, dass sich ein attraktives Marktsegment "DVB-C / FTA" entwickeln könnte.

21.) Ich habe jedenfalls in der Metro noch keinen DVB-C Receiver für zwanzig Euro plus Mwst. gesehen. Solche Geräte werden schlechterdings nicht angeboten - weil es keinen Markt dafür gibt.

22.) Sowohl im Bereich DVB-S als auch bei DVB-T umfasst das Marktsegment "billige Zapping-Boxen" inzwischen mehrere Millionen Haushalte.

23.) Da hat das Kabel versagt - von dieser attraktiven Entwicklung haben sich die Kabelnetzbetreiber aus eigener Dummheit heraus vollständig abgekoppelt.

24.) Das Versagen des Kabels ist derzeit im Bewusstsein vieler Menschen - namentlich Politiker und Haus-Vermieter - noch gar nicht angekommen.

25.) Ob die Kabelnetzbetreiber für ihre missratene Digitalisierungspolitik in Zukunft die Zeche zahlen müssen, wird sich wahrscheinlich erst in der Zukunft zeigen.

26.) Denkbar ist, dass in einem Musterprozess, der sich auf Wettbewerbsfragen konzentriert und nicht länger die bisher vorgenommene Güterabwägung zwischen Informationsfreiheit und Eigentümer-Rechten in den Mittelpunkt stellt, ein grundsätzlicher Anspruch eines jeden Gebührenzahlers begründet wird, die ortsmöglich terrestrisch empfangbaren DVB-T Programme ohne zusätzliche Entgelte in der eigenen (Miet-) wohnung sehen zu dürfen.

27.) Hierbei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass der Betrieb des flächendeckenden DVB-T Sendernetzes schwéineteuer ist und aus Gebühren bezahlt wird, die über die GEZ von allen Fernseh-Teilnehmern eingezogen werden - auch von Kabel-Kunden - während die Privat-Sender nur in den attraktiven "Metropolitan Areas" für DVB-T bezahlen.

Es kann ja nicht sein, dass der Gebührenzahler einerseits gezwungen wird, aus seinen Gebühren einen Beitrag für den Unterhalt des terrestrischen Sendernetzes zu leisten - und andererseits von seinem Vermieter gezwungen wird, in der gleichen Sache noch ein zweites Mal zu bezahlen - und zwar an einen Kabelnetzbetreiber, dessen Wettbewerbs-Verhalten er missbilligt und mit dem er eigentlich gar keinen Vertrag abschliessen will.

Meiner Ansicht nach liegt hier ein dicker Hund begraben - Stichwort Kontrahierungszwang - und hier muss die Rechtsprechung dringend etwas tun!

(Eine andere Lösung dieses Konfliktes könnte darin liegen, dass Kabel-Kunden gegen Nachweis einer vertraglichen Bindung an einen Kabelnetzbetreiber in Zukunft ein Rabatt auf die GEZ-Gebühr gewährt wird.)

28.) Das würde bedeuten: Die pauschale Abrechnung von Kabelanschluss-Entgelten in Mietverträgen gehört in Zukunft genauso der Vergangenheit an wie die pauschale Abrechnung von Wasser- oder Heizkosten.

29.) Das würde weiter bedeuten: Die Kabelnetzbetreiber würden zukünftig nur noch für Leistungen Entgelte kriegen, die der Kunde auch tatsächlich haben will.

30.) Verschiedene Forums-Kollegen haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Kabel-Netze für deutsche Zuschauer ganz überwiegend TV-Programme anbieten, die über die Satelliten-Position 19 Grad Ost verbreitet werden. Für diejenigen Menschen, die vor allem Free-TV und kein Pay TV sehen wollen, ist völlig unklar, welchen Mehrwert das (teure) Kabel gegenüber einer (billigen) Satelliten-Gemeinschaftsantenne haben soll.

(Fortsetzung folgt)
__________________
Gruss
Octavius

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  #2  
Alt 06.04.2008, 15:41
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Standard Re: Warum es mit der Digitalisierung des Kabels nicht voran geht...

31.) Völlig unklar ist auch die Rolle des Fernsehens über das Internet. "Deutschland quatscht sich leer" - dank moderner Flatrates. Das ist Werbung von T-Mobile. Bei Congstar kriege ich eine Deutschland-Flatrate ins Festnetz ohne Mindestlaufzeit für 15 Euro im Monat.

Viele Anbieter - von Arcor über Alice und Freenet bis hin zu Netcologne oder Versatel - bieten heute Internet und Festnetz-Telefon als Doppel-Flat für 30 Euro im Monat.

32.) Wir haben in den letzten fünf Jahren einen dramatischen Preisverfall bei den Kommunikations-Dienstleistungen gesehen - und es ist durchaus denkbar, dass IP-TV Angebote wie das von Alice oder Arcor künftig als kostenlose Beigaben zu den Doppelflats vermarktet werden.

33.) Selbst Kabel-Guru Mischobo, Webmaster der gleichnamigen Internet-Seite www.mischobo.de, räumt gelegentlich ein, dass die Digitalisierungsquote bei Unitymedia lediglich bei 20% liegt.

Der stets gut informierte Stefan Hagedorn veröffentlichte dazu einige wichtige Zahl in den "Transponder News":
Zitat:
> Unitymedia verliert Kunden
(sh) Die Zahl der Kabelanschlüsse des Netzbetreibers Unitymedia ist innerhalb der letzten zwölf Monate von 4.93 Millionen auf 4.762 Millionen gesunken.
Etwa drei Prozent der Haushalte haben ihren Vertrag mit dem Kabelnetzbestreiber gekündigt. ...

Die Zahl der digitalen Nutzer stieg um 78 Prozent von 443,000 auf 789,000 ... das grundverschlüsselte Basis-Paket im Kabel nutzen 330,000 Haushalte. Rund 456,000 Abonnenten konnten die Bezahlfernsehangebote von Unitymedia für sich gewinnen.


http://forum.transponder-news.de/showthread.php?t=11675

Das aus meiner Sicht vorrangige Ziel, nämlich die bewährte und gute Analog-Plattform möglichst störungsfrei in die digitale Welt zu übertragen, hat Unitymedia bisher besonders schlecht umgesetzt. Weniger als die Hälfte der jetzt in der Bilanz mitgeteilten Digital-Kunden gehören zu der grossen Mehrheit des Volkes, die nur Free-TV und kein Pay-TV gucken will.

34.) Bezogen auf diese Zielgruppe liegt die tatsächliche Digitalisierungsquote unter 10%.

35.) Wie ich im oben verlinkten Thread bereits ausgeführt habe, sind darüber hinaus berechtigte Zweifel angebracht, ob die von Unitymedia vorgelegten Zahlen überhaupt die digitale Nutzung widerspiegeln oder ob sich unter den 330,000 Kunden des Basis-Pakets auch solche verstecken, die ihre von Unitymedia "kostenlos" zur Verfügung gestellten Digital-Receiver entweder gar nicht ausgepackt haben oder jedenfalls in der Praxis aus Gründen der Bequemlichkeit zu 90% weiter analog gucken.

36.) Vor genau zwölf Jahren starteten die Programme von Turner Broadcasting frei und unverschlüsselt auf Astra 1E - in MPEG2. Der beliebte Nachrichtensender CNN ist bis heute frei und unverschlüsselt sowohl auf 19 Grad Ost als auch auf 28 Grad Ost zu empfangen.

Kabelfirmen wie Unitymedia hatten zwölf Jahre Zeit, sich auf das digitale Fernsehen einzustellen. Was Unitymedia bisher daraus gemacht hat, finde ich einfach nur erbärmlich.

37.) Europa ist ein Stück näher zusammen gewachsen. Ich kann heute völlig selbstverständlich die Hauptnachrichtensendungen aus Belgien, aus den Niederlanden, aus Frankreich, aus England, aus Spanien, aus Portugal, aus der Schweiz, aus Österreich, aus Polen und sogar aus Russland sehen. Für mich ist das alles kostenlos und unverschlüsselt.

Der Kabelkunde, der über seinen Unitymedia-Kabelanschluss Fernsehen gucken will, hat interessanterweise keinen kostenlosen Zugang zu diesen eigentlich allgemein zugänglichen Informationsquellen - und das, obwohl der Kabel-Kunde bereits ein monatliches Entgelt für die Bereitstellung des Kabel-Anschlusses zahlt, während ich für meine Satelliten-Antenne(n) dieses Jahr noch keinen einzigen Cent an Hardware-Kosten ausgegeben habe.

Irgendwas ist da schrecklich faul mit dem Kabelanschluss.
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Gruss
Octavius

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  #3  
Alt 06.04.2008, 16:14
amsp amsp ist offline
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Standard AW: Warum es mit der Digitalisierung des Kabels nicht voran geht...

Kabel ist Mist (das gilt für alle anderen Länder genauso) und Europa gibt es im Medienbereich nicht.
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  #4  
Alt 06.04.2008, 18:45
Benutzerbild von Christian
Christian Christian ist offline
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Standard AW: Warum es mit der Digitalisierung des Kabels nicht voran geht...

Auch wenn ich jetzt nicht auf jedes Argument eingehen werde, muss ich dir doch in einigen wesentlichen Punkten widersprechen. Digital steht nicht nur für einen billigen Verbreitungsweg, Digital steht für mich vielmehr für diverse Zusatzleistungen die analog nicht bieten konnte (EPG, Untertitel, AC3, etc.)

Und ich glaube auch nicht, dass die Leute mit dem Angebot an analogen TV Sendern zufrieden ist. Nicht um sonst jammern alle wie schlecht die Programminhalte sind. Und viele streben danach, mit minimalem Aufwand so viele Sender wie möglich empfangen zu können. Und Digital bietet mehr als nur Zusatzprogramme der Öffentlich Rechtlichen. Man denke nur an tv.gusto, Tier.TV, DGF, DAF, Outpro.tv, XXHome, Bibel TV, uvm. Natürlich sprechen die nicht alle an, aber für viele ist doch der eine oder andere Sender dabei.

Über das digitale Kabel urteilen möchte ich nicht, dazu fehlt mir ein Überblick über die diversen Angebote. Jedoch als wir vor 5 Jahren den analogen Anschluss gekündigt haben, spielen auch hier die oben erwähnten Argumente eine Rolle. Die analoge Bildqualität konnte nicht mit der digitalen mithalten und die Senderauswahl war doch stark begrenzt. Und hätte es damals schon ein Angebot gegeben das heutigen entspricht, wär ich womögilch auch beim digitalen Kabel gelandet
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  #5  
Alt 06.04.2008, 19:10
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Muad'Dib Muad'Dib ist offline
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Reden AW: Warum es mit der Digitalisierung des Kabels nicht voran geht...

"31.) Völlig unklar ist auch die Rolle des Fernsehens über das Internet. "Deutschland quatscht sich leer" - dank moderner Flatrates. Das ist Werbung von T-Mobile. Bei Congstar kriege ich eine Deutschland-Flatrate ins Festnetz ohne Mindestlaufzeit für 15 Euro im Monat.

Viele Anbieter - von Arcor über Alice und Freenet bis hin zu Netcologne oder Versatel - bieten heute Internet und Festnetz-Telefon als Doppel-Flat für 30 Euro im Monat."

Nicht vergessen das "Congstar" nur ein T-com ableger ist und das die anderen genannten Reseller teilweise katastrophale "Dienste" anbieten. Also bezahlst Du bei Congstar ebenso noch mindestens €16 für den Telefonanschluss dazu!!!

Was hilft Dir eine €5 günstigere Flat wenn nix richtig funktioniert oder es andere Limitierungen gibt??

Einen guten Artikel dazu gibt es in der aktuellen c't.

Also, nicht von der Werbung verar***en lassen!!
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